Select Page

Product Carbon Footprint & CO2‑Bilanz berechnen – Carbon Footprint (CO2e) für Produkte, Gebäude, Unternehmen und Kommunen.

RITTWEGER und TEAM erstellt Ihre CO2‑Bilanz transparent und prüfsicher – als Grundlage für wirksame Reduktionsmaßnahmen und Ihre Klimastrategie. Auf Wunsch bilden wir Corporate‑ und Product‑Carbon‑Footprints konsistent ab (CCF/PCF), damit Reporting und Lieferkettenanforderungen zusammenpassen.

Erweitertes Bilanzierungsmodell von Scope 0 bis Scope 5

PCF nach ISO 14067 – CO2‑Bilanz pro Produkt (Product Carbon Footprint)

 

  • PCF/Produkt‑CO2‑Bilanz als belastbare Datenbasis für Kundenanforderungen, Lieferkette und Ausschreibungen

  • Transparente Systemgrenzen, Datenquellen und Annahmen (Audit‑Trail statt „Black Box“)

  • Hotspot‑Analyse + Maßnahmenplan: Wo entstehen Emissionen – und wo lohnt die Reduktion wirklich?

  • Skalierbar vom Pilot bis zum Portfolio (Produktfamilien/Varianten, updatefähig)

Wann brauchen Sie einen PCF?

Ein PCF quantifiziert die Treibhausgasemissionen eines Produkts entlang definierter Lebenszyklusphasen – z. B. cradle‑to‑gate oder cradle‑to‑grave. Entscheidend ist nicht nur das Ergebnis, sondern die saubere Methodik: Systemgrenze, funktionelle Einheit, Datenqualität und dokumentierte Annahmen. In diese Fällen sind PCF gefragt:

 

  • Kunden und OEMs fordern produktbezogene CO2e‑Daten (Supplier Requests / Scorecards)
  • Ausschreibungen verlangen nachvollziehbare Kennzahlen und Methodik
  • Produktentwicklung will Hotspots (Material/Prozess/Logistik) für Entscheidungen sichtbar machen
  • Kommunikation/Marketing braucht belastbare Grundlagen, um Aussagen sauber zu belegen
  • Kunden verlangen ein Lieferantenrating wie EcoVadis, für das belastbare Umweltkennzahlen und Nachweise wie ein PCF/CCF gebraucht werden

So geht RITTWEGER und TEAM beim PCF vor

Wir setzen den Prozess so auf, dass Sie mit einem Pilot starten und anschließend auf Portfolio/Varianten skalieren können – ohne die Qualität zu verlieren.

 

  1. Ziel & Scope: Produktdefinition, Systemgrenze, funktionelle Einheit, Vergleichbarkeit
  2. Datenmapping: Stückliste/BOM, Materialmassen, Energie/Prozesse, Ausschuss, Verpackung, Transport
  3. Datenerhebung: Templates, Verantwortlichkeiten, Priorisierung der Hotspots (Primärdaten dort, wo es zählt)
  4. Modellierung & Berechnung: Emissionsfaktoren, Zuordnung, Annahmen – transparent dokumentiert
  5. Plausibilisierung: Wirkungszusammenhänge, Datenlücken, „Treiber“ sauber identifizieren
  6. Ergebnis & Maßnahmenplan: Hotspots → Hebel → priorisierte Maßnahmen + Daten‑Roadmap (für Updates)
Desktop-Monitor mit Darstellung einer CO₂-Bilanz-Software, inklusive Tabellen, Emissionsdaten und Diagrammen zur Entwicklung von Treibhausgasemissionen.

Daten, Systemgrenzen und Vergleichbarkeit – damit der PCF wirklich nutzbar ist

Ein PCF ist nur so gut wie seine Systemlogik. RITTWEGER und TEAM klärt deshalb früh: 

 

Systemgrenzen

  • cradle‑to‑gate (bis Werkstor) oder cradle‑to‑grave (inkl. Nutzung/End‑of‑Life)
  • klare Abgrenzung dessen, was enthalten ist – und was nicht

Datenqualität

  • Primärdaten an den Hotspots (Material, Energie, zentrale Prozesse)
  • Datenbanken/Defaultwerte als Start – aber mit Plan zur Verbesserung

Vergleichbarkeit

  • konsistente Produktdefinition, Allokationslogik und Dokumentationsstandard
  • einheitliche Regeln für Updates (z. B. jährlich oder bei wesentlichen Änderungen)
Ein Foto des Nachhaltigkeitsbericht 2021 von Würth. Es geht um das Thema Wärme.

Corporate Carbon Footprint (CCF) nach GHG Protocol – als Ergänzung zum PCF

Der CCF bildet die Emissionen der Organisation ab (Scope 1–3) und liefert den Rahmen für Klimastrategie, Reporting und Steuerung. RITTWEGER und TEAM erstellt Ihren CCF so, dass er zu Ihren Produktdaten passt und Doppelarbeit reduziert.

 

Wann ist ein CCF sinnvoll?

  • wenn Kunden/Ratings Unternehmensdaten verlangen
  • wenn Scope‑3 systematisch priorisiert werden muss
  • wenn PCF‑Daten in ein übergeordnetes Steuerungsmodell integriert werden sollen
Scope 3 Emissionen umfassen alle Emissionsquellen, die nicht unter der direkten Kontrolle des Herstellers stehen, d. h. andere Zulieferer, Hersteller innerhalb der Produktionskette und sogar der Endnutzer oder Verbraucher.

Scope 3 & Lieferkette – PCF und CCF sinnvoll zusammenführen

Scope‑3 ist häufig der größte Block – und ohne Priorisierung kaum beherrschbar. RITTWEGER und TEAM startet mit einer fundierten Wesentlichkeit und baut daraus eine Datenstrategie, die PCF‑ und CCF‑Arbeit zusammenführt. Unser Ansatz umfasst:

  • Relevante Emissionsquellen identifizieren – auf Basis der Wertschöpfungskette,
  • nach Wesentlichkeit, Einfluss und Datenverfügbarkeit priorisieren,
  • realistische Reduktionspotenziale herausarbeiten und Steuerbarkeit bewerten.

Gerade für SBTi‑konforme Zielpfade ist Scope‑3 häufig der größte Hebel – RITTWEGER und TEAM priorisiert deshalb Scope‑3 pragmatisch nach Wesentlichkeit, Datenlage und Steuerbarkeit.

Darstellung von Zielpfaden zur Dekarbonisierung in Scopes 1 und 2 GHG nach Science Based Targets gemäß des 1,5-Grad-Ziels
XDC-Beratung mit right° based on science als Erweiterung von CO2-Bilanzierung, CCF (Corporate Carbon Footprint) und PCF (Product Carbon Footprint)

Von der Bilanz zum Reduktionspfad – SBTi

Glaubwürdige Reduktionsziele brauchen eine belastbare wissenschaftliche Grundlage. Die Science Based Targets initiative (SBTi) bietet dafür den anerkannten Rahmen.

Wir unterstützen Unternehmen dabei,

  • wissenschaftsbasierte Klimaziele im Einklang mit den SBTi-Kriterien zu entwickeln,
  • ihre Carbon-Footprint-Daten zu validieren,
  • Ziele einzureichen und transparent zu kommunizieren.

Vom Reduktionspfad zur Klimawirkung in °C – right°

Eine CO2-Bilanz zeigt, wo Emissionen entstehen. right° based on science ergänzt diese Daten um eine temperaturbasierte Einordnung der Klimawirkung. So entsteht eine belastbare Grundlage für Management, Transformation und Kommunikation.
Wir unterstützen Unternehmen dabei,

  • ihre Carbon-Footprint-Daten in das XDC-Modell zu überführen,
  • ihre Klimawirkung im Verhältnis zum 1,5-°C-Ziel einzuordnen,
  • Handlungsfelder für Steuerung, Reduktion und strategische Kommunikation abzuleiten.

Erfahrung und Kompetenz – ausgewählte Praxisprojekte

RITTWEGER und TEAM verbindet Bilanzierung mit Umsetzungslogik – von kommunalen Bilanzierungen über Scope‑3‑Aufbau bis zu produktnahen Klimainnovationen.

 

  • Stadtwerke Göttingen & Stadtwerke Meiningen
    Aufbau vollständiger CO2-Bilanzierungen (Scope 1–3), Harmonisierung der Datenbasis und Entwicklung praxisnaher Reduktionsstrategien. In Göttingen basiert der Ansatz auf einer wissenschaftlichen Kooperation von Stadtwerken und Universität Göttingen und wird seit 2022 durch RITTWEGER + TEAM wissenschaftsbasiert fortgeführt.

 

  • CO2-Emissionen in kommunalen Bauprojekten (Stadt Weinheim)
    Modellierung der Treibhausgasemissionen in Bebauungsplanverfahren – von Bau bis Betrieb – unter Anwendung des BISKO-Standards. So werden Klimaschutzziele frühzeitig in die kommunale Planung integriert.

 

  • Taxonomie-Scan für nachhaltige Bauweisen
    Bewertung von Materialien und Bauprozessen nach EU-Taxonomie- und ESG-Kriterien für Ratisbona Handelsimmobilien – Grundlage für CO₂-arme, kreislauffähige Bauweisen.

 

  • Modellprojekt „Schmücke 2025
    Entwicklung einer zirkulären Infrastruktur am Beispiel einer Tourismusdestination mit Fokus auf Materialkreisläufe, CO2-Depotwirkungen und regionaler Wertschöpfung.

 

  • New European Bauhaus – „Weimarer Land Bank
    Entwicklung eines klimapositiven Möblierungskonzepts: eine CO2-speichernde Sitzbank aus biogenen Materialien – ausgezeichnetes Beispiel für zirkuläres Produktdesign und städtische Klimainnovation.

Vorträge & externe Veröffentlichungen

RITTWEGER und TEAM wird regelmäßig als Referent eingeladen und in externen Formaten zitiert – hier eine Auswahl zur Einordnung unserer Expertise.

Unsere Zertifizierungen und Kompetenzpartner im Bereich der CO2-Bilanzierung für Unternehmen, Kommunen, Produkte und Gebäude


RITTWEGER und TEAM arbeitet an der Schnittstelle aus Methodik, Technik und Strategie – damit CO2‑Bilanzierung nicht nur „Rechenwerk“, sondern ein belastbares Steuerungsinstrument wird.
Durch unsere Netzwerkverbindungen und Partnerschaften vereinen wir wissenschaftliche Methodik, energiebezogene Prozessanalyse und strategische Umsetzungsstärke – von der Datenerhebung bis zur Dekarbonisierungsstrategie. So entsteht ein Kompetenznetzwerk, das CO2-Bilanzierung nicht nur als Rechenwerk versteht, sondern als Grundlage für fundierte, wissenschaftlich abgesicherte und strategisch wirksame Klimasteuerung.

Das IfE Ingenieurbüro für Energiewirtschaft bietet zukunftssichere Lösungen für die strategische und operative Entwicklung Ihrer Energieprodukte und -dienstleistungen an.

In Zusammenarbeit mit dem IFE Ingenieurbüro für Energiewirtschaft vertiefen wir die technische und energetische Dimension der Bilanzierung: Energieflüsse und Emissionsdaten werden integrativ analysiert, um belastbare und handlungsorientierte Ergebnisse zu erzielen.

Die Science Based Targets initiative (SBTi) ist eine gemeinsame Initiative von CDP, dem United Nations Global Compact, dem World Resources Institute (WRI) und dem World Wide Fund for Nature (WWF).

Wir begleiten Unternehmen bei der Entwicklung und Validierung von Science Based Targets (SBTi) und stellen sicher, dass Emissionsziele konsistent mit internationalen Klimazielen und betriebswirtschaftlich realisierbar sind. Mehr zu den SBTi Services von RITTWEGER und TEAM hier.

Logo des Unternehmens BAUM in dunkelblauer Schrift

Als aktives Mitglied im B.A.U.M. e.V. sind wir Teil eines starken Netzwerks für nachhaltige Unternehmensführung und bringen unsere Projekterfahrung in Fachforen und Scope-3-Diskussionen ein.

GRI Zertifikat "Reporting woth GRI Standards 2021 Update"

Zudem sind wir GRI Certified CSRD / ESRS Consultant – qualifiziert, um CO2-Bilanzierung, Klimastrategie und Berichterstattung entlang internationaler Offenlegungs- und Bewertungsstandards zu begleiten.

Badge mit dem Text: Accredited ecovadis consultant issued 2026

Als akkreditierter Beratungspartner von EcoVadis unterstützen wir Unternehmen mit unserem EcoVadis-Support dabei, CO2-Bilanzen und zugehörige Nachweise so aufzubereiten, dass sie in Bewertungs- und Kundenkontexten belastbar nutzbar sind.

Vom Reduktionspfad zur Klimawirkung in °C – right°

Als Beratungspartner für die Arbeit mit XDC unterstützen wir Unternehmen gemeinsam mit right° based on science bei der temperaturbasierten Einordnung ihrer Klimawirkung. Mehr zu unserer Einbindung in das right°-Beratungsnetzwerk.

RITTWEGER und TEAM bietet folgende Vorgehensweisen und Leistungsbausteine für die CO2 Bilanzierung an:

Corporate Carbon Footprint (CCF) Scope 1 & 2

Corporate Carbon Footprint (CCF): Ermittlung des CO₂e-Fußabdrucks im Scope 1 und Scope 2 auf Basis von realen Daten der Organisation

Unsere Leistungen:

  1. Entwicklung einer Datenerfassungsstruktur für eine Organisation
  2. Bestandsanalyse der zu erfassenden Emittenten
  3. Entwicklung von individuellen Abfragetemplates für die jeweilige Organisation
  4. Echtzeitmessung und Monitoring von Verbrauchsdaten bei Bedarf
  5. Benchmark für die jeweiligen Marktsektoren
  6. Verifizierung und Bestätigung der Ermittlung durch externen Dienstleister (Trennung von Erstellung und Verifizierung)

Einsatzgebiete dieser Methode:

  • Basisdaten für die Ermittlung der Wesentlichkeit (Wesentlichkeitsanalyse)
  • Basisdaten zur Erfüllung der CSRD Richtlinie/Nachhaltigkeitsreporting/Taxonomiereports, ESG Reports
  • Meldegrundlage für Tochterunternehmen in Holdings oder Unternehmensgruppen
  • Basisdaten für Transformationsmodellierung und Erstellung von Transformationskonzepten
  • Basisdaten für Lifecycle Assessment (LCA, Ökobilanz) auf Basis von Echtzeitdaten
  • Basisdaten zur Investitionsplanung
  • Basisdaten für zukünftigen automatisierten Datentransfer von CO2 Daten
  • Basisdaten für ISO 14001
  • Basisdaten für Energieaudit DIN 16247-1
  • Basisdaten für EMAS
  • Basisdaten für ISO 50001 und 50005
  • Basisdaten für Cradle to Cradle Certified® Zertifizierung

Vorteile:

  • Schaffung einer Datenbasis auf Grundlage von reellen Daten
  • Strukturgrundlage zur Sichtbarmachung des Transformationsfortschritts
  • Gesamtüberblick für das Management über Verbrauchsdaten zur besseren Steuerung in Krisensituationen

Nachteil:

Es müssen Erfassungs- und Meldestrukturen aufgebaut werden, wenn diese im Unternehmen noch nicht vorhanden sind.

Erweiterter Corporate Carbon Footprint (CCF) Scope 1 & 2

Erweiterter Corporate Carbon Footprint: Ermittlung des CO₂e-Fußabdrucks im Scope 1 und Scope 2 auf Basis von realen Daten der Organisation, unter Berücksichtigung aktueller Standards und tatsächlicher Potenziale

 

Unsere Leistungen wie Corporate Carbon Footprint (CCF) plus:

  1. Einbeziehung von netto negativen Emissionen z.B. durch höheren Eigenstromanteil als Verbrauch sowie Negativemissionen durch Carbon Capture and Storage (CCS), Kompensationsleistungen durch Zertifikate z.B. von Pflanzenkohle, Zertifikate aus Stoffströmen
  2. Zusammenfügen mehrerer Verifizierungspartner

Einsatzgebiete dieser Methode:

  • Basisdaten für die Ermittlung der Wesentlichkeit (Wesentlichkeitsanalyse)
  • Sichtbarmachung von Strategien für Negativemissionen
  • Basisdaten für Cradle to Cradle Certified® Zertifizierung

Vorteile:

  • Daten- und Berichtsstrukturen werden von Anfang an für den gesamten Transformationspfad entwickelt
  • bessere Transparenz und höhere Verständlichkeit über den Status der relevanten Emittenten

Nachteile:

  • keine direkte Verifizierung möglich (nur über die Verifizierung des Wirtschaftsprüfers)
  • absolute CO2-Äquivalente können nicht für die Marktkommunikation verwendet werden

Corporate Carbon Footprint (CCF) Scope 3

Corporate Carbon Footprint: Ermittlung des CO₂e-Fußabdrucks im Scope 3

 

Unsere Leistungen:

  1. Analyse der relevanten Emittenten in der Lieferkette
  2. Erstellung einer Datenstruktur zur Erfassung der relevanten Emittenten
  3. Erfassung der Basisdaten
  4. Berechnung auf Basis von reellen Daten oder Datenbanken

Einsatzgebiete dieser Methode:

  • Basisdaten für die Ermittlung der Wesentlichkeit (Wesentlichkeitsanalyse)
  • Basisdaten zur Erfüllung der CSRD Richtlinie/Nachhaltigkeitsreporting/Taxonomiereports, ESG Reports
  • Bestandteil eines EcoVadis Ratings
  • Meldegrundlage für Tochterunternehmen in Holdings oder Unternehmensgruppen
  • Basisdaten für Transformationsmodellierung und Erstellung von Transformationskonzepten
  • Basisdaten für Lifecycle Assessment auf Basis von Echtzeitdaten
  • Basisdaten zur Investitionsplanung
  • Basisdaten für zukünftigen automatisierten Datentransfer von CO2e-Daten
  • Basisdaten für materialfokussierte Dekarbonisierung im Scope 3
  • Basisdaten für Cradle to Cradle Certified® Zertifizierung
  • Verifizierung durch externen Dienstleister bei vollständiger Datenlage möglich (Trennung von Erstellung und Verifizierung)

Vorteile:

  • Schaffung eines Überblicks über die relevantesten Emittenten in der Lieferkette oder im gesamten Unternehmenskontext
  • Basis für die Entwicklung einer CO2e-neutralen Lieferkette
  • Strukturgrundlage zur Sichtbarmachung des Transformationsfortschritts
  • Gesamtüberblick für das Management über Verbrauchsdaten zur besseren Steuerung, Vorausschau für Materialpreissteigerungen durch eine höhere CO2e-Bepreisung

Nachteile:

  • Es müssen Erfassungs- und Meldestrukturen aufgebaut werden, wenn diese im Unternehmen noch nicht vorhanden sind.
  • Die Verwendung von datenbankbasierten Daten zur Berechnung zeigt nicht den Transformationsfortschritt von Lieferanten auf.

Defossilisierungsstrategie

Modellierung einer Defossilierungsstrategie (fossile Dekarbonisierung) für die Schwerpunktbereiche Strom, Wärme, Mobilität, Verpackungen und Produkte bis 2045

 

Unsere Leistungen:

  1. Definition der relevanten Kategorien und Auswertung der Daten aus Scope 1, 2 oder 3
  2. Analyse der jeweiligen Schwerpunkte
  3. Untersetzung der Transformationspfade Strom, Wärme, Mobilität mit Technologien, Methoden und Prozessen nach dem Stand der Technik
  4. Untersetzung der Transformationspfade Produkte und Verpackungen mit nichtfossilien Materialien, Rohstoffen und Stoffkreisläufen nach dem Stand der Technik
  5. Untersetzung der Transformationspfade Strom, Wärme, Mobilität mit experimentellen Technologien, Methoden und Prozessen, deren Marktreife in den nächsten 10 Jahren zu erwarten ist (neue Speichertechnologien)
  6. Untersetzung der Transformationspfade Produkte und Verpackungen mit experimentellen Material- und Rohstoffkonzepten (Kunststoff aus Pflanzenkohle oder CO2 sowie Rückflüsse aus entstehenden Stoffkreisläufen)
  7. Visualisierung und Dokumentation der Modellierung

Einsatzgebiete dieser Methode:

  • Schaffung eines gemeinsamen Verständnisses im Management oder im Gesamtunternehmen über die Aufgabengebiete, Lösungsansätze und Zeiträume der Transformation bis 2045
  • Grundlage für ein internes Strategiepapier
  • Untersetzung des Prozesses für die Ermittlung der Wesentlichkeit (Wesentlichkeitsanalyse)
  • Vorstufe für eine zu veröffentlichende Transformationsstrategie
  • Bestandteil einer Cradle to Cradle Certified® Zertifizierung

Vorteile:

  • Schaffung von Innovationsräumen für die Produktentwicklung
  • Grundlage für eine Integration der Circular Economy in die Unternehmensstrategie
  • Optimierung der innerbetrieblichen Ressourcen und Prozesse für die Transformation
  • Erkennen von Marktnischen und Wettbewerbsvorteilen innerhalb der Transformation
  • Trainieren eines Weitblicks innerhalb der Unternehmenskultur
  • Integration und Bilanzierung von zweiten und dritten Lebenszyklen aus der Circular Economy in die langfristige Modellierung

Nachteil:

Setzt ein hohes Maß an Verständnis für die Transformation voraus.

Transformationsstrategie im Reporting

Öffentliche (Reporting) fossile Transformationsstrategie zur Dekarbonisierung für die Schwerpunktbereiche Strom, Wärme, Mobilität, Verpackungen und Produkte

 

Unsere Leistungen:

  1. Definition der relevanten Kategorien und Auswertung der Daten aus Scope 1, 2 oder 3
  2. Betrachtung der Wesentlichkeit (Wesentlichkeitsanalyse)
  3. Analyse der jeweiligen Schwerpunkte, Abgleich mit den Markt- und Wettbewerbsanforderungen, sowie Anforderung von Banken und Investoren sowie sonstigen Stakeholdergruppen
  4. Messung- Datenerfassung und Monitoring der größten Einzelemittenten in Scope 1 und 2
  5. Bestandserfassung von Gebäudedaten und Ermittlung von Potentialflächen z.B. für Photovoltaik
  6. Untersetzung der Transformationspfade Strom, Wärme, Mobilität mit Technologien, Methoden und Prozessen nach dem Stand der Technik
  7. Untersetzung der Transformationspfade Produkte und Verpackungen mit nichtfossilien Materialien, Rohstoffen und Stoffkreisläufen nach dem Stand der Technik
  8. Abgleich des Transformationspfades mit dem 1,5-Grad-Ziel
  9. Ermittlung der Transformationskosten und Erstellung eines Investitionsforecast
  10. Visualisierung und Dokumentation der Modellierung
  11. Entwicklung der Kommunikationsaussagen zur Markenkommunikation
  12. Verifizierung der Kommunikationsaussagen und Verifizierung der Transformationsstrategie durch externen Dienstleister (Trennung von Erstellung und Verifizierung)

Einsatzgebiete dieser Methode:

  • Bestandteil der Wesentlichkeitsanalyse
  • Grundlage für glaubwürdige und belastbare Stakeholderdialoge
  • Meldegrundlage für Tochterunternehmen in Holdings oder Unternehmensgruppen
  • Erarbeitungsgrundlage für den Transformationsfortschritt innerhalb des Nachhaltigkeitsreportings CSRD
  • Grundlage für Beantragung von Fördermitteln oder Beteiligung an Förderprojekten
  • Untersetzung der Transformationschancen für Risikobranchen innerhalb der Taxonomie und in Finanzierungsrunden
  • Bestandteil von Nachhaltigkeitsratings für Finanzierungsrunden
  • Bestandteil von Lieferantenratings wie z.B. Ecovadis
  • Bestandteil einer Cradle to Cradle Certified® Zertifizierung
  • Grundlage für Kommunikationsmaßnahmen zu Nachhaltigkeitsleistungen auf Basis der Green Claim Directive (zwingend notwendig in Ergänzung zu einer LCA für Produkte oder bei der Anwendung von Kompensationsmodellen)

Vorteile:

  • Schaffung eines gemeinsamen Verständnisses im Gesamtunternehmen über die Aufgabengebiete, Lösungsansätze und Zeiträume der Transformation bis 2045
  • Grundlage für externe Kommunikation zu Nachhaltigkeitsleistung von Produkten
  • Optimierung der innerbetrieblichen Ressourcen und Prozesse für die Transformation
  • Erkennen von Marktnischen und Wettbewerbsvorteilen innerhalb der Transformation
  • Trainieren eines Weitblicks innerhalb der Unternehmenskultur
  • Sichtbarmachung der Zukunftsfähigkeit des Unternehmens

Nachteil:

Setzt ein hohes Maß an Verständnis für die Transformation voraus.

Product Carbon Footprint (PCF)

Product Carbon Footprint (PCF) – klassische, produktbezogene Lifecycleanalyse für CO₂e-Fußabdruck gemäß ISO 14067

 

Unsere Leistungen:

  1. Ermittlung des CO2e-Fußabdrucks im Lebenszyklus pro Produkt
  2. Datenbank- oder echtzeitbasierte Datenerfassung
  3. Benchmark mit vergleichbaren Produkten
  4. Grundlage für Berechnung und Integration von Produktinnovationen
  5. Benchmark des Produktes in verschiedenen Innovationszyklen
  6. Auditierung durch externen Dienstleister
  7. Zertifizierung durch Umweltgutachter oder Zertifizierungsstelle

Einsatzgebiete dieser Methode:

  • Produktinformation innerhalb der Produktdeklaration
  • Datenanalyse für Produktinnovationen
  • Erfüllung von Vorgaben bei der Beantragung von Fördermitteln und Förderprojekten
  • Lieferkettenmanagement
  • Basisdaten für ISO 14001
  • Basisdaten für BIM
  • Bestandteil einer Cradle to Cradle Certified® Zertifizierung

Vorteile:

  • Leicht und schnell erstellbare Bilanz mit Aussagekraft
  • Standardisierte Vorgehensweise

Nachteile:

  • Aussagekraft auf Basis veralteter Datenbankangaben
  • Aufwändige Ermittlung und Integration des Transformationsfortschritts (z.B. Umstieg auf 100% Ökostrom)
  • hoher Arbeitsaufwand bei hoher Artikelzahl oder hoher Anzahl an Produkten
  • Fehleranfälligkeit bei der Aktualisierung
  • hohe Kosten
  • aufwändige Integration von Innovationen aus der Circular Economy – Systemgrenze erster Lebenszyklus – Potentiale aus dem zweiten und dritten Lebenszyklus sind nicht integrierbar

Scope 3 Optimierung Lieferkette & Produkt

Optimierung des Scope 3 innerhalb der Beschaffung und der Lieferkette, Optimierung des Produktdesigns

 

Unsere Leistungen:

  1. Festlegung der Prioritäten auf Basis aktueller technologischer Möglichkeiten
  2. Materialfokussierte Dekarbonisierung durch Ermittlung von Materialalternativen
  3. Optimierung der Lieferkette
  4. Integration von Produktinnovationen
  5. Sichtbarmachung von Innovationsansätzen

Einsatzgebiete dieser Methode:

  • bei hohem Innovationsdruck in der jeweiligen Branche
  • bei allgemeinen Produktinnovationsansätzen
  • zur Beantwortung von strategischen Fragestellungen

Vorteile:

  • schneller Überblick über die Ist-Situation
  • Schaffung von nichttechnologischen Lösungsansätzen
  • kreativer Impuls durch andere Perspektiven

Nachteil:

Bei hochkomplexen Produkten muss eine genaue Datenlage über die Ausgangsmaterialien/Inhaltsstoffe (BOM) vorliegen.

Aktuelle Entwicklungen (Stand Februar 2026)

CSRD/ESRS

Der Scope wurde im Omnibus‑I‑Paket eingegrenzt (u. a. Schwellenwerte >1.000 Mitarbeitende und >450 Mio. € Umsatz). Gleichzeitig bleibt der Druck aus Kunden-Anforderungen, Ratings und Lieferkettenanfragen bestehen.

CBAM

Die definitive Phase des Carbon Border Adjustment Mechanism (CBAM) startet seit 01.01.2026 – relevant für Unternehmen mit emissionsintensiven Importen oder indirekten Lieferketteneffekten.

Green‑Claims/ EmpCo Kommunikation:

Die EmpCo‑Regeln müssen bis 27.03.2026 auf nationaler Ebene umgesetzt werden und gelten ab 27.09.2026 – belastbare Nachweise werden wichtiger.

Standards:

ISO und GHG Protocol haben 2025 eine Partnerschaft zur Harmonisierung angekündigt – Dokumentation und Methodik werden damit eher wichtiger, nicht weniger.

Häufige Fragen (FAQ) zu CO2-Bilanz, Carbon Footprint, PCF und CCF 

Was ist ein Product Carbon Footprint (PCF)?

Ein Product Carbon Footprint (PCF) ist die CO2e‑Bilanz eines Produkts über definierte Lebenszyklusphasen (z. B. cradle‑to‑gate). Entscheidend sind klare Systemgrenzen, eine funktionelle Einheit und dokumentierte Datenquellen. Der PCF ist also die CO2e‑Bilanz pro Produkt entlang definierter Lebenszyklusphasen – methodisch dokumentiert (z. B. nach ISO 14067).

Was ist ein Corporate Carbon Footprint (CCF)?

Ein Corporate Carbon Footprint (CCF) bilanziert die Treibhausgasemissionen Ihrer Organisation (Scope 1, 2 und optional Scope 3). Er ist die Basis für Steuerung, Reporting und Reduktionsziele.

Nach welchen Standards erstellt RITTWEGER und TEAM PCF und CCF?

RITTWEGER und TEAM erstellt PCF nach ISO 14067 und CCF nach GHG Protocol (Corporate Standard). Die Dokumentation wird so aufgebaut, dass eine externe Prüfung/Verifizierung möglich ist.

Welche Systemgrenze ist für meinen PCF sinnvoll: cradle‑to‑gate oder cradle‑to‑grave?

Viele Unternehmen starten mit cradle‑to‑gate (bis Werkstor), weil die Daten in der Lieferkette meist verfügbar sind. Cradle‑to‑grave ist sinnvoll, wenn Nutzung/Entsorgung wesentlich sind oder Kunden dies ausdrücklich verlangen.

Welche Daten benötigen Sie für einen PCF?

Typisch sind Stückliste/BOM (Bill of Materials) und Materialmassen, Energie‑ und Prozessdaten, Verpackung und Transportwege. Je mehr Primärdaten an den Hotspots (Material, Energie, zentrale Prozesse) vorliegen, desto belastbarer wird der PCF.

Wie lange dauert ein PCF‑Projekt?

Ein Pilot‑PCF ist häufig in wenigen Wochen möglich, wenn die Kerndaten bereitstehen. Bei Produktfamilien/Varianten steigt der Aufwand – dann ist eine skalierbare Datenlogik (Parameter/Regeln) entscheidend.

Können PCF und CCF extern geprüft (verifiziert) werden?

Ja. Voraussetzung ist ein sauberer Audit‑Trail (Datenquellen, Annahmen, Systemgrenzen, Versionierung). Dann kann ein unabhängiger Dritter den Footprint prüfen bzw. bestätigen.

Wie hängt PCF mit Scope 3 zusammen?

PCFs helfen oft, Scope‑3‑Emissionen im CCF zu präzisieren, weil sie produkt‑ und lieferantenspezifischer sind als grobe Schätzungen. Wichtig ist ein konsistentes Mapping der Daten.

Darf ich PCF‑/CCF‑Ergebnisse in Marketing und Vertrieb verwenden?

Ja – wenn Aussage, Systemgrenze und Datengrundlage transparent sind und die Nachweise vorliegen. Ab 2026 werden Regeln gegen Greenwashing in der EU spürbar strenger; deshalb sollten Claims belegt und sauber formuliert sein. Mehr dazu in der Veröffentlichung der EU-Commision vom 24.03.2024

Welche Entwicklungen treiben 2026 die Nachfrage nach CO2‑Bilanz/Footprints?

Der CSRD‑Scope wurde eingegrenzt (u. a. Schwellenwerte >1.000 Mitarbeitende und >450 Mio. € Umsatz), trotzdem steigen Anforderungen aus Kunden‑ und Lieferkettenkontexten. Zusätzlich ist CBAM seit 01.01.2026 in der definitiven Phase und EmpCo gilt ab 27.09.2026 (Umsetzung bis 27.03.2026). Mehr dazu in der Presseveröffentlichung des Europäischen Rates vom 24.02.2026

Zusammenkommen ist der Anfang - zusammenarbeiten ist der Erfolg.