CIRCULAR MATERIAL LAB – Ihr Scout für zirkuläre Materialien, Materialbewertung und taxonomiebezogene Entscheidungsgrundlagen.
Das Circular Material LAB verbindet physische Materialmuster, Materialbewertung, Reallabor-Erprobung und Beratung. RITTWEGER + TEAM unterstützt Unternehmen dabei, zirkuläre Materialentscheidungen fundiert zu treffen, Stoffkreisläufe konzeptionell zu entwickeln und wiederverwendbare Materialien in Produkte, Räume, Gebäude und Unternehmensprozesse zu integrieren.
Reallabor
Kreislaufwirtschaft
400+ Materialmuster
für zirkuläre Anwendungen
Zertifiziertes
Forschungsprojekt
für Planer, Produktentwickler und Investoren
Warum Materialentscheidungen heute strategisch wichtig sind
Materialien entscheiden über Kreislauffähigkeit, Nachweisfähigkeit und Transformation.
Circular Economy
Materialien müssen wiederverwendbar, recyclingfähig, trennbar oder aus nachwachsenden beziehungsweise sekundären Rohstoffen gedacht werden.
Compliance & Nachweise
Unternehmen brauchen belastbare Materialdaten, um regulatorische Anforderungen, Lieferketteninformationen und Nachweise strukturiert bearbeiten zu können.
Unternehmensprozesse
Materialwissen muss in Einkauf, Produktentwicklung, Planung, Nachhaltigkeitsmanagement und Kommunikation nutzbar werden.
Was ist das Circular Material LAB
Materialbibliothek zum Anfassen, Vergleichen, Bewerten und Anwenden
Eine Materialbibliothek ist eine zentrale Sammlung von Materialmustern, die Entwickler:innen, Architekt:innen, Designer:innen und Bauherr:innen nutzen können, um fundierte Entscheidungen zu treffen. Sie macht Materialien greifbar, vergleichbar und verständlich und schafft damit eine wertvolle Basis für kreative wie auch ressourcenschonende und kreislauffähige Projektansätze.

IHRE VORTEILE IM CIRCULAR MATERIAL LAB
Haptik & Optik erleben
Nur wenn man ein Material in der Hand hat, erkennt man seine tatsächliche Farbe, Oberfläche, Struktur und Anmutung – Dinge, die digitale Bilder oder Datenblätter nicht vollständig wiedergeben
Vergleichbarkeit
Durch die physische Sammlung lassen sich verschiedene Materialien direkt nebeneinanderlegen und besser vergleichen – etwa hinsichtlich Gewicht, Textur oder Wertigkeit.
Inspiration & Kreativität
Materialbibliotheken regen dazu an, neue Werkstoffe zu entdecken und ungewöhnliche Kombinationen auszuprobieren. Sie sind damit auch ein Ort für Innovation
Belastbare Entscheidungen
Informationen zu Herkunft, Recyclingfähigkeit, Inhaltsstoffen oder ökologischer Wirkung können Materialentscheidungen nachvollziehbarer machen und die Auswahl geeigneter Alternativen unterstützen.
Planungs- und Beratungstool
Die Bibliothek unterstützt Kundengespräche und Projektentwicklungen mit greifbaren Materialmustern, strukturierten Informationen und einer nachvollziehbaren Grundlage für den Digitalen Produktpass.
Für alle, die Materialien zirkulär denken und anwenden
Komplexe Materialentscheidungen einfacher machen
Das Circular Material LAB macht Materialien für zirkuläre Anwendungen am Standort Erfurt physisch erlebbar. Für Bauherren, Architekt:innen, Planende, Produktentwickler:innen, Hersteller, Forschung und Regulierung bündelt das Circular Material LAB unterschiedliche Perspektiven und übersetzt komplexe Anforderungen in verständliche, vergleichbare und anwendbare Materialentscheidungen.
Reallabor für Kreislaufwirtschaft
Offiziell gelistetes Reallabor für zirkuläre Materialsysteme in Erfurt
Das Circular Material LAB ist im Reallabore-Innovationsportal des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie als laufendes Reallabor im Themenfeld Kreislaufwirtschaft gelistet. Am Standort Erfurt wird unter realen Bedingungen erprobt, wie Unternehmen Materialien so auswählen, einsetzen und weiterentwickeln können, dass sie möglichst lange im Kreislauf bleiben, etwa durch Wiederverwendung, Reparierbarkeit, Recyclingfähigkeit, sortenreine Trennung sowie den Einsatz nachwachsender und sekundärer Rohstoffe.

Ein Reallabor ist ein realer Erprobungsraum, in dem neue Lösungen unter Praxisbedingungen getestet, bewertet und weiterentwickelt werden. Das Circular Material LAB überträgt dieses Prinzip auf zirkuläre Materialien.
Was im Reallabor erprobt wird
- zirkuläre Materialauswahl
- Übergang von linearen Materialflüssen zu Stoffkreisläufen
- Materialeinsatz in Produkten, Bauvorhaben und Geschäftsmodellen
- Anforderungen an Design, Lieferkette, Nutzung und Rückführung
Welche Erkenntnisse entstehen
- Bewertungsmaßstäbe für Materialien
- Anforderungen an Materialdaten und Nachweise
- regulatorische Hemmnisse in der Praxis
- Schnittstellen zu Abfallrecht, Vergaberecht und Nachweisführung

Forschungsprojekt Material Compliance
Materialanforderungen in Unternehmensprozesse integrieren
RITTWEGER + TEAM entwickelt Verfahren und Tools, um materialbezogene Compliance-Anforderungen im Kontext der EU-Taxonomie in Unternehmensprozesse zu integrieren. Das Circular Material LAB überträgt diese Forschung in die Praxis und schafft Orientierung für zirkuläre Materialentscheidungen. Das BSFZ-Siegel bestätigt die Forschungs- und Entwicklungstätigkeit von RITTWEGER + TEAM. Die Bescheinigungsstelle Forschungszulage steht unter der Fach- und Rechtsaufsicht des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt.
Netzwerk und Transfer
Partner im Innovationsnetzwerk Material von Bayern Innovativ
RITTWEGER + TEAM ist in der Partnerlandkarte Material / Cluster Neue Werkstoffe von Bayern Innovativ veröffentlicht. Der Eintrag macht unsere Arbeit mit dem Circular Material LAB, Digitalen Produktpässen und Materialdatenmanagement im Kontext zirkulärer Wertschöpfung sichtbar.

Was wir im Circular Material LAB leisten


Von der Materialbewertung zur dokumentierbaren Produktinformation
Der Taxonomie Scan macht Materialien und Produkte aus dem Circular Material LAB für zirkuläre Bauprojekte vergleichbar. Die Ergebnisse schaffen Orientierung im Kontext der EU-Taxonomie und können als Grundlage für den Digitalen Produktpass dienen, indem Materialdaten, Nachweise und Informationen zur Kreislauffähigkeit strukturiert aufbereitet werden.
Materialien scouten, analysieren und in zirkuläre Anwendungen übersetzen
Im Circular Material LAB führt RITTWEGER + TEAM Materialinnovationen, physische Materialmuster, Analyse, Forschung und Transformationsberatung zusammen. Wir unterstützen Unternehmen dabei, geeignete Materialien zu finden, einzuordnen, sichtbar zu machen und in Produkte, Räume, Gebäude, Stoffkreisläufe und Unternehmensprozesse zu übertragen.
SO UNTERSTÜTZEN WIR SIE
RITTWEGER + TEAM begleitet und verbindet Expertise in Materialscouting, Nachhaltigkeitsberatung, Circular Design, Material Compliance und zirkulärer Produktentwicklung.
Materialscouting & Recherche
Wir recherchieren und kuratieren Materialien für konkrete Anwendungen, zum Beispiel kreislauffähige, biobasierte, wiederverwendbare oder schadstoffbezogen dokumentierte Materialalternativen.
Materialrecherche
Analyse & Vergleichbarkeit
Wir machen Materialalternativen anhand relevanter Kriterien vergleichbar, darunter Herkunft, Zusammensetzung, Materialgesundheit, Zirkularität, Ressourcenverbrauch, Energieeinsatz, Wasserverbrauch, Sozialstandards und Nachweisfähigkeit.
Taxonomie-Scan für Immobilien & Gebäude
Materialfokussierte Dekarbonisierung
Wir zeigen, welche Materialentscheidungen CO₂e-relevante Hebel, Scope-3-Potenziale und Möglichkeiten zur Verringerung fossiler Rohstoffe sichtbar machen können.
Scope-3-Dekarbonisierung
CO₂-Bilanzierung
Stoffkreisläufe und zirkuläre Produktkonzepte
Wir entwickeln Konzepte für Wiederverwendung, Rücknahme, Reparierbarkeit, Recyclingfähigkeit sowie biologische und technische Kreisläufe..
Digitaler Produktpass
Zirkuläres Gestalten und Bauen
Wir übertragen Materialwissen in Architektur, Innenausbau, Möbel, Markenräume, Hotelzimmer, Büros, Ladenbau und Gebäudekonzepte.
Nachhaltige Architektur und zirkuläres Bauen
Plattform für Materialinnovatoren und Wissenstransfer
Wir machen Materialinnovationen sichtbar, schaffen Austausch und bringen Hersteller, Planende, Unternehmen, Forschung und Praxis zusammen.
Forschung & Entwicklung für zirkuläre Innovationen
Workshops im Circular Material LAB
Material Compliance & Nachweise
Wir strukturieren materialbezogene Daten und Nachweise für EU-Taxonomie-Kontext, Digitalen Produktpass, Ecodesign, ESG und Unternehmensprozesse.
Sozialaudit und Lieferantenrating
Glaubwürdige Materialkommunikation
Wir übersetzen Materialvorteile in verständliche, belegbare und Green-Claim-konforme Kommunikationsbausteine für Produktkommunikation, Workshops, Präsentationen und Marketing.
Green Claim Nachhaltigkeitskommunikation
Wir prüfen, wie das Circular Material LAB Sie unterstützen kann. Eine kurze Beschreibung Ihrer Fragestellung reicht für den ersten Schritt.
Unsere aktuellen Workshops im Circular Material LAB:
Monatlich
Leichter Einstieg in das EcoVadis-Erstrating
Als Expert:innen für Nachhaltigkeitsberichterstattung und zirkuläre Materialien bieten wir im Circular Material LAB verschiedene Workshops für Unternehmen, Projektteams und Mitarbeitende an.
Zusammenkommen ist der Anfang - zusammenarbeiten ist der Erfolg.
Die RITTWEGER und TEAM GmbH wird gefördert
Projekt: Integration der Material Compliance Richtlinien im Rahmen der EU-Taxonomie in die Unternehmensprozesse als Grundlage für die Circular Economy
Generelles Ziel des Vorhabens ist die Integration der Material Compliance Richtlinien im Rahmen der EU-Taxomonie in die Unternehmensprozesse von Unternehmen mit KMU-Status als Grundlage für eine zukünftig immer wichtiger werdende Circular Economy. Mit den vorhandenen Wissens-, Nachhaltigkeits- und Materialkompetenzen von RITTWEGER und TEAM, sollen Verfahren und Tools entwickelt werden, um die Potentiale zur Erhöhung des Nachhaltigkeitsgrades, insbesondere in Thüringer Unternehmen zu fördern und diese für deren Notwendigkeit positiv zu sensibilisieren. Die Erfahrungen, die RITTWEGER und TEAM mit seinen Kunden und dem Management von Unternehmen, speziell in Thüringen gemacht hat, zeigen, dass bisher Nachhaltigkeitsprozesse nur zögerlich und in einem überschaubaren, finanziell abschätzbaren Ressourcenrahmen in die betriebliche Entscheidungsfindung einbezogen werden. Weiterhin sollen durch diesen Effekt bekannte Synergien für den Bereich Nachhaltigkeit und Umweltschutz generiert werden, deren Schwerpunkt auf Ressourceneffektivität, Optimierung der Lieferketten, Erhöhung der Energieeffizienz und damit C02 Einsparung liegt.
Das vom Freistaat Thüringen geförderte Vorhaben wird durch Mittel des Europäischen Sozialfonds (ESF) Plus kofinanziert.


