CO2‑Bilanz erstellen – CO2-Bilanzierung (CO2e) für Unternehmen, Kommunen, Produkte und Gebäude.
Seit mehr als 15 Jahren begleiten wir Unternehmen dabei, ihre CO₂-Bilanz transparent, prüfsicher und strategisch wirksam zu gestalten. Als erfahrene Nachhaltigkeitsberatung entwickeln wir CO₂-Bilanzen, die nicht nur den Anforderungen des GHG Protocol entsprechen, sondern als Steuerungsinstrument für Dekarbonisierung und Klimastrategie dienen. Eine fundierte Bilanzierung schafft Klarheit über alle Emissionsquellen – und damit die Grundlage für zielgerichtete Reduktionsmaßnahmen und den Weg zur Klimaneutralität.
Als Ihr Dienstleister erstellen wir die CO2-Bilanz (CO2e) für Ihr Unternehmen, Ihre Kommune, Ihr Produkt oder Ihr Gebäude.
CO₂-Bilanzierung als Steuerungsinstrument für messbare Dekarbonisierung
Eine präzise CO₂-Bilanzierung ist die Grundlage für wirksamen Klimaschutz im Unternehmen. Sie macht Emissionsquellen entlang der gesamten Wertschöpfungskette sichtbar und ermöglicht es, den Corporate Carbon Footprint verlässlich zu quantifizieren. Auf dieser Basis entwickeln Organisationen konkrete Strategien, um ihren CO₂-Fußabdruck zu berechnen, zu reduzieren und transparent zu dokumentieren – ein entscheidender Schritt hin zu nachweisbarem Dekarbonisierungsfortschritt.
Zu den zentralen Hebeln zählen:
- der Einsatz erneuerbarer Energien,
- Effizienzsteigerungen in Produktion, Prozessen und Logistik,
- sowie die material- und lieferkettenorientierte Dekarbonisierung.
So wird die Treibhausgasbilanz zum strategischen Steuerungsinstrument für einen glaubwürdigen und messbaren Reduktionspfad – und zur Basis einer langfristig klimaneutralen Unternehmensstrategie.
Erfahrung und Kompetenz – ausgewählte Praxisprojekte
Unsere Arbeit steht für wissenschaftlich fundierte CO₂-Bilanzierung und praxisnahe Dekarbonisierungsstrategien. Ausgewählte Referenzen zeigen die Bandbreite unserer Projekte – von Stadtwerken über Bauprojekte bis hin zu europäischen Innovationsinitiativen:
- Stadtwerke Göttingen & Stadtwerke Meiningen
Aufbau vollständiger CO₂-Bilanzierungen (Scope 1–3), Harmonisierung der Datenbasis und Entwicklung praxisnaher Reduktionsstrategien. In Göttingen basiert der Ansatz auf einer wissenschaftlichen Kooperation von Stadtwerken und Universität Göttingen und wird seit 2022 durch RITTWEGER + TEAM wissenschaftsbasiert fortgeführt. - CO₂-Emissionen in kommunalen Bauprojekten (Stadt Weinheim)
Modellierung der Treibhausgasemissionen in Bebauungsplanverfahren – von Bau bis Betrieb – unter Anwendung des BISKO-Standards. So werden Klimaschutzziele frühzeitig in die kommunale Planung integriert. - Taxonomie-Scan für nachhaltige Bauweisen
Bewertung von Materialien und Bauprozessen nach EU-Taxonomie- und ESG-Kriterien für Ratisbona Handelsimmobilien – Grundlage für CO₂-arme, kreislauffähige Bauweisen. - Modellprojekt „Schmücke 2025“
Entwicklung einer zirkulären Infrastruktur am Beispiel einer Tourismusdestination mit Fokus auf Materialkreisläufe, CO₂-Depotwirkungen und regionaler Wertschöpfung. - New European Bauhaus – „Weimarer Land Bank“
Entwicklung eines klimapositiven Möblierungskonzepts: eine CO₂-speichernde Sitzbank aus biogenen Materialien – ausgezeichnetes Beispiel für zirkuläres Produktdesign und städtische Klimainnovation.
Fachliche Partnerschaften und Zertifizierungen
RITTWEGER + TEAM bündelt umfassende Kompetenzen aus Forschung, Technik und Beratung, um Unternehmen bei der CO₂-Bilanzierung auf höchstem fachlichen Niveau zu unterstützen. Durch unsere Netzwerkverbindungen und Partnerschaften vereinen wir wissenschaftliche Methodik, energiebezogene Prozessanalyse und strategische Umsetzungsstärke – von der Datenerhebung bis zur Dekarbonisierungsstrategie.
In Zusammenarbeit mit dem IFE Ingenieurbüro für Energiewirtschaft vertiefen wir die technische und energetische Dimension der Bilanzierung: Energieflüsse und Emissionsdaten werden integrativ analysiert, um belastbare und handlungsorientierte Ergebnisse zu erzielen.
Wir begleiten Unternehmen bei der Entwicklung und Validierung von Science Based Targets (SBTi) und stellen sicher, dass Emissionsziele konsistent mit internationalen Klimazielen und betriebswirtschaftlich realisierbar sind.
Als aktives Mitglied im B.A.U.M. e.V. sind wir Teil eines starken Netzwerks für nachhaltige Unternehmensführung und bringen unsere Projekterfahrung in Fachforen und Scope-3-Diskussionen ein.
Zudem sind wir GRI Certified CSRD / ESRS Consultant und offizieller EcoVadis-Trainingspartner – qualifiziert, um CO₂-Bilanzierung, Klimastrategie und Berichterstattung entlang internationaler Offenlegungs- und Bewertungsstandards zu begleiten.
So entsteht ein Kompetenznetzwerk, das CO₂-Bilanzierung nicht nur als Rechenwerk versteht, sondern als Grundlage für fundierte, wissenschaftlich abgesicherte und strategisch wirksame Klimasteuerung.
Varianten der CO2e-Bilanzierung für Unternehmen und Organisationen
Die CO2-Bilanz ist sowohl Ausgangspunkt als auch Kontrollmechanismus auf dem Weg zur Klimaneutralität. Eine regelmäßige Aktualisierung – beispielsweise jährlich – stellt sicher, dass Fortschritte transparent dokumentiert werden. Je nach Bedarf kommen unterschiedliche Methoden zum Einsatz: vom Corporate Carbon Footprint (CCF) über den Product Carbon Footprint (PCF) bis hin zur umfassenden Klimabilanz.
Durch Anforderungen wie die CSRD-Berichtspflicht und Ratings von EcoVadis rückt insbesondere die Scope-3-Treibhausgasbilanz stärker in den Fokus. Eine strategische Datenerhebung ist entscheidend, um Doppelarbeit zu vermeiden und die CO2-Bilanzierung effizient in bestehende Prozesse einzubetten.
Scope 3 Emissionen gezielt und wirksam bilanzieren
Bei der Berechnung von Scope-3-Emissionen setzen wir auf eine fundierte Wesentlichkeitsanalyse als Ausgangspunkt. Dadurch stellen wir sicher, dass nicht nur alle relevanten Emissionsquellen entlang der Wertschöpfungskette erfasst werden, sondern auch die wichtigsten Handlungsfelder für Unternehmen sichtbar werden.
Unser Ansatz umfasst:
- Relevante Emissionsquellen identifizieren – auf Basis der Wertschöpfungskette,
- nach Wesentlichkeit, Einfluss und Datenverfügbarkeit priorisieren,
- realistische Reduktionspotenziale herausarbeiten und Steuerbarkeit bewerten.
So wird die Erstellung der CO2-Bilanz nicht nur zu einer Pflichtübung, sondern zu einem praxisnahen Werkzeug. Unternehmen erhalten eine umsetzungsorientierte Klimabilanz und eine Treibhausgasbilanz, die belastbar, transparent und glaubwürdig ist – ein entscheidender Schritt auf dem Weg zur Klimaneutralität.
Von der Bilanz zum Reduktionspfad – SBTi
Glaubwürdige Reduktionsziele brauchen eine belastbare wissenschaftliche Grundlage. Die Science Based Targets initiative (SBTi) bietet dafür den anerkannten Rahmen.
Wir unterstützen Unternehmen dabei,
- wissenschaftsbasierte Klimaziele im Einklang mit den SBTi-Kriterien zu entwickeln,
- ihre Carbon-Footprint-Daten zu validieren,
- Ziele einzureichen und transparent zu kommunizieren.
Damit wird die CO2-Bilanzierung zum zentralen Bestandteil einer nachhaltigen Dekarbonisierungsstrategie, die intern Orientierung bietet und extern Vertrauen schafft.
RITTWEGER und TEAM bietet folgende Vorgehensweisen und Leistungsbausteine für die CO2 Bilanzierung an:
- Corporate Carbon Footprint (CCF) Scope 1 & 2
- Erweiterter Corporate Carbon Footprint (CCF) Scope 1 & 2
- Corporate Carbon Footprint (CCF) Scope 3
- Defossilisierungsstrategie
- Transformationsstrategie im Reporting
- Product Carbon Footprint (PCF)
- Scope 3 Optimierung Lieferkette & Produkt
Corporate Carbon Footprint (CCF): Ermittlung des CO₂e-Fußabdrucks im Scope 1 und Scope 2 auf Basis von realen Daten der Organisation
Unsere Leistungen:
- Entwicklung einer Datenerfassungsstruktur für eine Organisation
- Bestandsanalyse der zu erfassenden Emittenten
- Entwicklung von individuellen Abfragetemplates für die jeweilige Organisation
- Echtzeitmessung und Monitoring von Verbrauchsdaten bei Bedarf
- Benchmark für die jeweiligen Marktsektoren
- Verifizierung und Bestätigung der Ermittlung durch externen Dienstleister (Trennung von Erstellung und Verifizierung)
Einsatzgebiete dieser Methode:
- Basisdaten für die Ermittlung der Wesentlichkeit (Wesentlichkeitsanalyse)
- Basisdaten zur Erfüllung der CSRD Richtlinie/Nachhaltigkeitsreporting/Taxonomiereports, ESG Reports
- Meldegrundlage für Tochterunternehmen in Holdings oder Unternehmensgruppen
- Basisdaten für Transformationsmodellierung und Erstellung von Transformationskonzepten
- Basisdaten für Lifecycle Assessment (LCA, Ökobilanz) auf Basis von Echtzeitdaten
- Basisdaten zur Investitionsplanung
- Basisdaten für zukünftigen automatisierten Datentransfer von CO2 Daten
- Basisdaten für ISO 14001
- Basisdaten für Energieaudit DIN 16247-1
- Basisdaten für EMAS
- Basisdaten für ISO 50001 und 50005
- Basisdaten für Cradle to Cradle Certified® Zertifizierung
Vorteile:
- Schaffung einer Datenbasis auf Grundlage von reellen Daten
- Strukturgrundlage zur Sichtbarmachung des Transformationsfortschritts
- Gesamtüberblick für das Management über Verbrauchsdaten zur besseren Steuerung in Krisensituationen
Nachteil:
Es müssen Erfassungs- und Meldestrukturen aufgebaut werden, wenn diese im Unternehmen noch nicht vorhanden sind.
Erweiterter Corporate Carbon Footprint: Ermittlung des CO₂e-Fußabdrucks im Scope 1 und Scope 2 auf Basis von realen Daten der Organisation, unter Berücksichtigung aktueller Standards und tatsächlicher Potenziale
Unsere Leistungen wie Corporate Carbon Footprint (CCF) plus:
- Einbeziehung von netto negativen Emissionen z.B. durch höheren Eigenstromanteil als Verbrauch sowie Negativemissionen durch Carbon Capture and Storage (CCS), Kompensationsleistungen durch Zertifikate z.B. von Pflanzenkohle, Zertifikate aus Stoffströmen
- Zusammenfügen mehrerer Verifizierungspartner
Einsatzgebiete dieser Methode:
- Basisdaten für die Ermittlung der Wesentlichkeit (Wesentlichkeitsanalyse)
- Sichtbarmachung von Strategien für Negativemissionen
- Basisdaten für Cradle to Cradle Certified® Zertifizierung
Vorteile:
- Daten- und Berichtsstrukturen werden von Anfang an für den gesamten Transformationspfad entwickelt
- bessere Transparenz und höhere Verständlichkeit über den Status der relevanten Emittenten
Nachteile:
- keine direkte Verifizierung möglich (nur über die Verifizierung des Wirtschaftsprüfers)
- absolute CO2-Äquivalente können nicht für die Marktkommunikation verwendet werden
Corporate Carbon Footprint: Ermittlung des CO₂e-Fußabdrucks im Scope 3
Unsere Leistungen:
- Analyse der relevanten Emittenten in der Lieferkette
- Erstellung einer Datenstruktur zur Erfassung der relevanten Emittenten
- Erfassung der Basisdaten
- Berechnung auf Basis von reellen Daten oder Datenbanken
Einsatzgebiete dieser Methode:
- Basisdaten für die Ermittlung der Wesentlichkeit (Wesentlichkeitsanalyse)
- Basisdaten zur Erfüllung der CSRD Richtlinie/Nachhaltigkeitsreporting/Taxonomiereports, ESG Reports
- Bestandteil eines EcoVadis Ratings
- Meldegrundlage für Tochterunternehmen in Holdings oder Unternehmensgruppen
- Basisdaten für Transformationsmodellierung und Erstellung von Transformationskonzepten
- Basisdaten für Lifecycle Assessment auf Basis von Echtzeitdaten
- Basisdaten zur Investitionsplanung
- Basisdaten für zukünftigen automatisierten Datentransfer von CO2e-Daten
- Basisdaten für materialfokussierte Dekarbonisierung im Scope 3
- Basisdaten für Cradle to Cradle Certified® Zertifizierung
- Verifizierung durch externen Dienstleister bei vollständiger Datenlage möglich (Trennung von Erstellung und Verifizierung)
Vorteile:
- Schaffung eines Überblicks über die relevantesten Emittenten in der Lieferkette oder im gesamten Unternehmenskontext
- Basis für die Entwicklung einer CO2e-neutralen Lieferkette
- Strukturgrundlage zur Sichtbarmachung des Transformationsfortschritts
- Gesamtüberblick für das Management über Verbrauchsdaten zur besseren Steuerung, Vorausschau für Materialpreissteigerungen durch eine höhere CO2e-Bepreisung
Nachteile:
- Es müssen Erfassungs- und Meldestrukturen aufgebaut werden, wenn diese im Unternehmen noch nicht vorhanden sind.
- Die Verwendung von datenbankbasierten Daten zur Berechnung zeigt nicht den Transformationsfortschritt von Lieferanten auf.
Modellierung einer Defossilierungsstrategie (fossile Dekarbonisierung) für die Schwerpunktbereiche Strom, Wärme, Mobilität, Verpackungen und Produkte bis 2045
Unsere Leistungen:
- Definition der relevanten Kategorien und Auswertung der Daten aus Scope 1, 2 oder 3
- Analyse der jeweiligen Schwerpunkte
- Untersetzung der Transformationspfade Strom, Wärme, Mobilität mit Technologien, Methoden und Prozessen nach dem Stand der Technik
- Untersetzung der Transformationspfade Produkte und Verpackungen mit nichtfossilien Materialien, Rohstoffen und Stoffkreisläufen nach dem Stand der Technik
- Untersetzung der Transformationspfade Strom, Wärme, Mobilität mit experimentellen Technologien, Methoden und Prozessen, deren Marktreife in den nächsten 10 Jahren zu erwarten ist (neue Speichertechnologien)
- Untersetzung der Transformationspfade Produkte und Verpackungen mit experimentellen Material- und Rohstoffkonzepten (Kunststoff aus Pflanzenkohle oder CO2 sowie Rückflüsse aus entstehenden Stoffkreisläufen)
- Visualisierung und Dokumentation der Modellierung
Einsatzgebiete dieser Methode:
- Schaffung eines gemeinsamen Verständnisses im Management oder im Gesamtunternehmen über die Aufgabengebiete, Lösungsansätze und Zeiträume der Transformation bis 2045
- Grundlage für ein internes Strategiepapier
- Untersetzung des Prozesses für die Ermittlung der Wesentlichkeit (Wesentlichkeitsanalyse)
- Vorstufe für eine zu veröffentlichende Transformationsstrategie
- Bestandteil einer Cradle to Cradle Certified® Zertifizierung
Vorteile:
- Schaffung von Innovationsräumen für die Produktentwicklung
- Grundlage für eine Integration der Circular Economy in die Unternehmensstrategie
- Optimierung der innerbetrieblichen Ressourcen und Prozesse für die Transformation
- Erkennen von Marktnischen und Wettbewerbsvorteilen innerhalb der Transformation
- Trainieren eines Weitblicks innerhalb der Unternehmenskultur
- Integration und Bilanzierung von zweiten und dritten Lebenszyklen aus der Circular Economy in die langfristige Modellierung
Nachteil:
Setzt ein hohes Maß an Verständnis für die Transformation voraus.
Öffentliche (Reporting) fossile Transformationsstrategie zur Dekarbonisierung für die Schwerpunktbereiche Strom, Wärme, Mobilität, Verpackungen und Produkte
Unsere Leistungen:
- Definition der relevanten Kategorien und Auswertung der Daten aus Scope 1, 2 oder 3
- Betrachtung der Wesentlichkeit (Wesentlichkeitsanalyse)
- Analyse der jeweiligen Schwerpunkte, Abgleich mit den Markt- und Wettbewerbsanforderungen, sowie Anforderung von Banken und Investoren sowie sonstigen Stakeholdergruppen
- Messung- Datenerfassung und Monitoring der größten Einzelemittenten in Scope 1 und 2
- Bestandserfassung von Gebäudedaten und Ermittlung von Potentialflächen z.B. für Photovoltaik
- Untersetzung der Transformationspfade Strom, Wärme, Mobilität mit Technologien, Methoden und Prozessen nach dem Stand der Technik
- Untersetzung der Transformationspfade Produkte und Verpackungen mit nichtfossilien Materialien, Rohstoffen und Stoffkreisläufen nach dem Stand der Technik
- Abgleich des Transformationspfades mit dem 1,5-Grad-Ziel
- Ermittlung der Transformationskosten und Erstellung eines Investitionsforecast
- Visualisierung und Dokumentation der Modellierung
- Entwicklung der Kommunikationsaussagen zur Markenkommunikation
- Verifizierung der Kommunikationsaussagen und Verifizierung der Transformationsstrategie durch externen Dienstleister (Trennung von Erstellung und Verifizierung)
Einsatzgebiete dieser Methode:
- Bestandteil der Wesentlichkeitsanalyse
- Grundlage für glaubwürdige und belastbare Stakeholderdialoge
- Meldegrundlage für Tochterunternehmen in Holdings oder Unternehmensgruppen
- Erarbeitungsgrundlage für den Transformationsfortschritt innerhalb des Nachhaltigkeitsreportings CSRD
- Grundlage für Beantragung von Fördermitteln oder Beteiligung an Förderprojekten
- Untersetzung der Transformationschancen für Risikobranchen innerhalb der Taxonomie und in Finanzierungsrunden
- Bestandteil von Nachhaltigkeitsratings für Finanzierungsrunden
- Bestandteil von Lieferantenratings wie z.B. Ecovadis
- Bestandteil einer Cradle to Cradle Certified® Zertifizierung
- Grundlage für Kommunikationsmaßnahmen zu Nachhaltigkeitsleistungen auf Basis der Green Claim Directive (zwingend notwendig in Ergänzung zu einer LCA für Produkte oder bei der Anwendung von Kompensationsmodellen)
Vorteile:
- Schaffung eines gemeinsamen Verständnisses im Gesamtunternehmen über die Aufgabengebiete, Lösungsansätze und Zeiträume der Transformation bis 2045
- Grundlage für externe Kommunikation zu Nachhaltigkeitsleistung von Produkten
- Optimierung der innerbetrieblichen Ressourcen und Prozesse für die Transformation
- Erkennen von Marktnischen und Wettbewerbsvorteilen innerhalb der Transformation
- Trainieren eines Weitblicks innerhalb der Unternehmenskultur
- Sichtbarmachung der Zukunftsfähigkeit des Unternehmens
Nachteil:
Setzt ein hohes Maß an Verständnis für die Transformation voraus.
Product Carbon Footprint (PCF) – klassische, produktbezogene Lifecycleanalyse für CO₂e-Fußabdruck gemäß ISO 14067
Unsere Leistungen:
- Ermittlung des CO2e-Fußabdrucks im Lebenszyklus pro Produkt
- Datenbank- oder echtzeitbasierte Datenerfassung
- Benchmark mit vergleichbaren Produkten
- Grundlage für Berechnung und Integration von Produktinnovationen
- Benchmark des Produktes in verschiedenen Innovationszyklen
- Auditierung durch externen Dienstleister
- Zertifizierung durch Umweltgutachter oder Zertifizierungsstelle
Einsatzgebiete dieser Methode:
- Produktinformation innerhalb der Produktdeklaration
- Datenanalyse für Produktinnovationen
- Erfüllung von Vorgaben bei der Beantragung von Fördermitteln und Förderprojekten
- Lieferkettenmanagement
- Basisdaten für ISO 14001
- Basisdaten für BIM
- Bestandteil einer Cradle to Cradle Certified® Zertifizierung
Vorteile:
- Leicht und schnell erstellbare Bilanz mit Aussagekraft
- Standardisierte Vorgehensweise
Nachteile:
- Aussagekraft auf Basis veralteter Datenbankangaben
- Aufwändige Ermittlung und Integration des Transformationsfortschritts (z.B. Umstieg auf 100% Ökostrom)
- hoher Arbeitsaufwand bei hoher Artikelzahl oder hoher Anzahl an Produkten
- Fehleranfälligkeit bei der Aktualisierung
- hohe Kosten
- aufwändige Integration von Innovationen aus der Circular Economy – Systemgrenze erster Lebenszyklus – Potentiale aus dem zweiten und dritten Lebenszyklus sind nicht integrierbar
Optimierung des Scope 3 innerhalb der Beschaffung und der Lieferkette, Optimierung des Produktdesigns
Unsere Leistungen:
- Festlegung der Prioritäten auf Basis aktueller technologischer Möglichkeiten
- Materialfokussierte Dekarbonisierung durch Ermittlung von Materialalternativen
- Optimierung der Lieferkette
- Integration von Produktinnovationen
- Sichtbarmachung von Innovationsansätzen
Einsatzgebiete dieser Methode:
- bei hohem Innovationsdruck in der jeweiligen Branche
- bei allgemeinen Produktinnovationsansätzen
- zur Beantwortung von strategischen Fragestellungen
Vorteile:
- schneller Überblick über die Ist-Situation
- Schaffung von nichttechnologischen Lösungsansätzen
- kreativer Impuls durch andere Perspektiven
Nachteil:
Bei hochkomplexen Produkten muss eine genaue Datenlage über die Ausgangsmaterialien/Inhaltsstoffe (BOM) vorliegen.
Häufige Fragen zur CO2-Bilanzierung (FAQ)
Was ist eine CO2-Bilanz (Klimabilanz)?
Wie kann man eine CO2-Bilanz erstellen?
Was ist der Unterschied zwischen Carbon Footprint und CO2-Bilanz?
Warum sind Scope-3-Emissionen so wichtig?
Welche Vorteile hat eine CO2-Bilanz für Unternehmen?
- Transparenz über den CO₂-Fußabdruck
- Nachweis für Kunden, Investoren und Fördermittel
- Grundlage für eine fundierte Dekarbonisierungsstrategie
- Erfüllung regulatorischer Anforderungen (z. B. CSRD)
- Glaubwürdiger Schritt in Richtung Klimaneutralität
Welche aktuellen Entwicklungen gibt es beim Thema CO2-Bilanzierung?
- Regulatorischer Druck: Ab 2025 zwingt die CSRD viele Unternehmen zu umfassender Nachhaltigkeitsberichterstattung, inkl. Scope-3-Emissionen (70–90 % des Fußabdrucks). Ab 2026 verteuert der CBAM Importe emissionsintensiver Produkte durch CO₂-Zertifikate.
- Strengere Standards: Die SBTi 2.0 reduziert Spielraum für Kompensation, fordert echte Emissionssenkungen. Die geplante Green-Claims-Verordnung verlangt überprüfbare Nachweise für Nachhaltigkeitsaussagen.
- Globale Harmonisierung: Ab 2025 wollen GHG Protocol und ISO ihre Standards zusammenführen – für mehr Klarheit und internationale Vergleichbarkeit.



