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Das Google Panda Update kommt nach Deutschland.

Seit Anfang 2011 sorgt Google mit dem Panda Update in den USA für Wirbel im Suchmaschinenranking. Bereits im Februar 2011 traf es einen Teil der englischsprachigen Seiten in den USA, es folgte die Einführung in Großbritannien. In den USA waren ca. 12 % der Suchanfragen von den Änderungen am Algorithmus betroffen und wurden von Google aus dem Ranking gekickt oder auf hintere Plätze verschoben.

Google plant nun die weltweite Suchrevolution. „Das Panda-Update wird auch in Deutschland kommen“ so Google-Sprecher Stefan Keuchel.
Mit dem Panda Update sagt Google Spammern und unseriösen Methoden wie der Schaffung von Link-Farmen den Kampf an. Mit dem Panda-Update geht Google konsequent gegen jene vor „die auf Teufel komm raus ihr Ranking verbessern wollten – auch mit Methoden, die gegen die Richtlinien für Webmaster von Google verstoßen. Dazu gehören beispielsweise doppelte und künstlich von Computern generierte Inhalte, die einzig dem Zweck dienen, durch Links das Ranking bestimmter anderer Seiten zu verbessern.“ so Keuchel.

Ziel von Panda ist die Veränderung der Ergebnisse in den Suchmaschinen. Profitieren sollen von dem Update vor allem Websites mit qualitativ hochwertigem Inhalt. Wertvolle Websites sollen von minderwertigen Websites getrennt werden. „Es geht um gute Inhalte. Es geht darum, dass Inhalte nicht für Maschinen, sondern für Menschen geschrieben werden“, so Google-Sprecher Keuchel.


Der bekannte Suchalgorithmus verändert sich.


Bisher galt das Prinzip, möglichst viele und vor allem relevante Links auf die eigene Website zu generieren, um in den Suchmaschinen möglichst weit vorn zu landen. Dies nutzten einige unseriöse Webmaster aus, um beispielsweise durch den Aufbau reiner Link-Farmen die Websites ihrer Kunden gut zu platzieren.

Mit Panda geht Google zudem gegen minderwertige Seiten vor, die dem Nutzer wenig oder keine relevanten Inhalte bieten. Dafür soll erstmals das Verhalten der Nutzer mit einbezogen werden. Google analysiert vermutlich ebenso die Reaktion der Nutzer auf seine Suchergebnisse. Berücksichtigt werden dabei:
  • Wie lange sieht sich der Nutzer die Ergebnisse an?
  • Wie viele Links klickt er an?
  • Welche Links klickt der Nutzer an?
  • Verändert der Nutzer seine Suchanfrage?

Diese Punkte gilt es künftig mit auszuwerten, um nachzuvollziehen, welche Inhalte der Nutzer anschaut.


Worauf Betreiber von Websites künftig achten sollten.


Hochwertiger Inhalt und das Nutzerverhalten rücken stärker in den Vordergrund. Webmaster und Betreiber von Websites sehen sich deshalb mit den Fragen konfrontiert, ob der bereit gestellte Inhalt der Website den Erwartungen von Titel, Keywords und Description gerecht wird bzw. wie der Nutzer auf den Inhalt reagiert.

Google empfiehlt deshalb:
  • Nutzer mit Herkunft, Suchverhalten und Nutzerinteresse analysieren
  • Sinnvolle Seitentitel in Abstimmung auf den Inhalt vergeben
  • Relevanten Inhalt schaffen und auf den ersten Blick klar darstellen
  • Klare Struktur und ansprechendes Design der Website
  • Einwandfreie technische Funktionalität gewährleisten (Browserkompatibilität, schnelle Ladezeiten)
  • Nur seriöse externe Links einbeziehen
Das sollten Sie vermeiden:
  • Seiteninterner oder Seitenübergreifender gleicher Inhalt
  • Seiteninterner oder Seitenübergreifender ähnlicher Inhalt
  • Viele interne Links, die auf das eigene Angebot abzielen
  • Seiteninterne dominierende Strukturen (Menü, Footer usw.) nehmen im Verhältnis zum eigentlichen Content zu viel Platz ein
  • Zu viel Werbung auf der Website, besonders in Form von Popups, im Vergleich zum eigentlichen Inhalt

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